Herzlich Willkommen im PAE-Center

Wir freuen uns, dass Sie sich für die Prostata-Arterien-Embolisation interessieren.
Gerne beraten wir Sie im Rahmen eines persönlichen Gesprächs!

BPH

Benigne Prostatahyperplasie

Die gutartige Vergrößerung der Prostata ist eine häufige Diagnose und wird bei jedem dritten Mann über 50 gestellt.
Davon betroffene Männer werden meist von Symptomen des unteren Harntraktes geplagt, diese können die Lebensqualität beeinträchtigen und unter Umständen auch zu sexuellen Funktionsstörungen, wie erektiler Dysfunktion führen. Zu den typischen Symptomen zählen:

Startschwierigkeiten beim Urinieren

Nykturie (= häufiges Urinieren in der Nacht)

Pollakisurie (= häufiges Urinieren mit kleinen Harnmengen)

Drangsymptomatik

Schwacher/unterbrochener Harnstrahl

Prolongierte Miktion

Restharngefühl

Post-miktionales Harnträufeln

Gesunde Prostata

Die Prostata umgibt den Anfangsteil der Harnröhre, ist kastaniengroß und unter Anderem für die Produktion der Samenflüssigkeit verantwortlich

Vergrößerte Prostata

Bei der gutartigen Vergrößerung der Prostata wird die Harnröhre zunehmend eingeengt. Das kann zu Blasenentleerungs-störungen und Harnverhalt führen.

Benigne Prostatahyperplasie

Therapie

Die Therapie der BPH richtet sich nach dem Erkrankungsstadium und den Symptomen. Die Erstlinientherapie sieht neben Lebensstilmodifikationen, die Gabe entsprechender Medikamente wie Alpha-Blocker, 5-Alpha-Reduktaseinhibitoren oder Anticholinergika vor. PDE5-Inhibitoren eignen sich ebenfalls zur Behandlung von LUTS, besonders wenn diese mit Erektionsstörungen verbunden sind.
Ziel der medikamentösen Behandlung ist es, die Symptome zu lindern und den Harnfluss zu verbessern.
Da die Gabe der genannten Präparate in manchen Fällen mit Nebenwirkungen einhergeht oder nicht den gewünschten Erfolg erzielt, sind davon Betroffene häufig auf alternative Behandlungen angewiesen.

Die operative Standardtherapie der BPH ist die transurethrale Resektion der Prostata (TURP), die jedoch ebenfalls Nebenwirkungen hervorrufen kann und ein relativ invasiver Eingriff ist. So tritt bei bis zu 90 Prozent der Patienten nach einer TURP dauerhaft eine retrograde Ejakulation auf. Andere, wenngleich auch seltenere Folgen sind Infektionen, Inkontinenz, Erektionsstörungen und Harnröhrenstrikturen.
Als minimal-invasve Alternative zur TURP wurde daher die Embolisation der Prostata entwickelt.

Was ist die PAE?

Prostata Arterien Embolisation

Die PAE (PAE = Prostata-Arterien-Embolisation) ist ein relativ neuartiges Verfahren als Therapie der BPH.
Die Methode wurde in enger interdisziplinärer Zusammenarbeit durch Priv. Doz. Markus Margreiter (Urologe) und Prof. Florian Wolf (Interventioneller Radiologe) auch in Österreich etabliert und wird seit 2014 als Routine-Eingriff angeboten.

Blase
Katheter
Blutgefäß
Microsphären
Prostata
Harnröhre

Die PAE ist nur wenig invasiv, kommt ohne eine Allgemeinnarkose aus und erspart unter Umständen die lebenslange Einnahme von Medikamenten sowie einen chirurgischen Eingriff. Gleichzeitig treten nur in selten Fällen relevante Nebenwirkungen auf.
Im Rahmen der PAE wird der Patient lediglich in örtlicher Betäubung behandelt. Über die linke oder rechte Leistenarterie wird ein Führungskatheter eingebracht.

In weiterer Folge wird ein Mikrokatheter in Richtung Prostataarterie vorgeschoben. Ist Diese erreicht, erfolgt die Embolisation mit winzigsten Kunststoffpartikeln (Größe 200 Mikrometer).
Diese Partikeln verschließen die versorgenden Arterien, dadurch wird der Blutfluss gestoppt und das Organ schrumpft.

Eignung

Wer ist für eine PAE geeignet?

Ob sich ein Patient für die PAE eignet und ob der Eingriff aus urologischer Sicht indiziert ist oder ob eine andere Therapie die passendere Option wäre, wird gemeinsam von Priv. Doz. Margreiter und Prof. Wolf beurteilt.

Dauer

Wie lange dauert eine PAE?

Der Eingriff dauert zwischen 60 und 120 Minuten und ist mit einem kurzen stationären Aufenthalt von 1-2 Nächten verbunden.
Vor dem Eingriff wird ein Katheter gesetzt, der am Tag nach dem Eingriff wieder entfernt wird.

Standort

Privatklinik Confraternität
 

Der Eingriff findet in der Privatklinik Confraternität statt, wo der Patient für 1-2 Nächte stationär aufgenommen wird.

Mediale Präsenz

Das PAE Center im ORF

Priv. Doz. Markus Margreiter und Prof. Florian Wolf durften ihr Verfahren in der Sendung „Leben Heute“ einem breiten Publikum präsentieren.

ORF-Interview mit dem Urologen Priv. Doz. Margreiter zum Thema „Prostata-Arterien-Embolisation bei BPH“

ORF-Interview mit dem Interventionellen Radiologen Prof. Wolf zum Thema „Prostata-Arterien-Embolisation“

Ansprechpartner

Team

Die Betreuung vor und nach der PAE, sowie der Eingriff selbst erfolgt in enger Teamarbeit durch Priv. Doz. Margreiter und Prof. Wolf. Jeder Eingriff wird vom Expertenteam selbst durchgeführt.

Priv. Doz. Markus Margreiter

Urologe

Sylvia Recsey-Kaplan

Assistentin von Dr. Markus Margreiter

Prof. Florian Wolf

Interventioneller Radiologe

Mag. Marie-Theres Wolf

Assistentin von Dr. Florian Wolf

Was andere sagen

Große Zufriedenheit bei Patienten

“Als Arzt weiß ich, wie wichtig eine gute Diagnostik, die richtige Behandlung sowie die Nachbetreuung des Patienten sind. Als Patient kann ich sagen die Prostata-Arterien-Embolisation erleichtert dem Mann das Leben.”

Prof. Dr. Lothar WickeRadiologe und PAE-Patient

“Mit diesem interdisziplinären Spezialistenteam haben wir international anerkannte Experten an Bord der Confraternität, die für Innovation und medizinische Top-Qualität stehen”

Prof. Dr. Johannes DrachÄrztlicher Leiter der Privatklinik Confraternität

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